Sonntag, 13. Januar 2013
Manchmal vergesse ich beim runterschreiben einen Buchstaben. Halb so wild. Manchmal aber vergesse ich beim Runterschreiben ein Wort und manchmal ist das ein "nicht" und ich weiß ich habe neulich ein "nicht" in einem Text vergessen, den ich jetzt nicht wiederfinde. Denken Sie sich also bitte ein "nicht" in einen der letzten Texte rein. Das ist ein bißchen sehr anspruchsvoll - mir ist sehrwohl bewusst was ein fehlendes "nicht" in der Bedeutung eines Textes ändern kann - äh, vielleicht suche ich doch noch mal eben wo dieses Wörtchen fehlt..............ansonsten: ich vertraue auf ihre Lesekompetenz! Ich meine: jeder der hier lange mitliest hat eine verdammt hohe Lesekompetenz. Und in diesem Zusammenhang: danke fürs aushalten, danke fürs lesen, fürs kommentieren. Ich erwarte das (natürlich insgeheim immer) eigentlich gar nicht, weil es letztendlich einfach nur mein Tagebuch (Grundlage für irgendwelche Bücher die ich irgendwann mal schreiben werde) ist.

Danke fürs Zuhören.

Neu und seit jetzt in Schleife: People, help the people. Mag die Musik. Mag dabei mitspielen. Ich weiß nicht genau (im Sinne von savoir) ob das Synkopen sind oder was das musikalisch so hervorragend anspruchsvoll macht....nee, das sind keine Synkopen....ich weiß es nicht, aber ich weiß dass wenn ich da mitspielen müsste ich genau wüsste wie ich jede Note interpretieren müsste -----------ah und da fällt mir wieder ein wie sehr das gut für mich früher war im Orchester, mit anderen zu musizieren, dieses mit einem Instrument zu interpretieren, reinzuspielen, mit Musik was auszudrücken----------------



Endlich Wochenende. So viel Arbeit, so viel Weiterbildung, dann noch die Bierfreundin getroffen (es geht ihr gesundheitlich besser) und dann zu Hause - ein Blick in den Garten, ein einsamer Mann vor dem Feuer (heute war anscheinend Winter-Hausgrillen), ein Bier mit dem Nachbarn vorm Feuer, ein bißchen Gequatschte----------


Genau genommen war es sogar so, dass da der Mann von der Nachbarin alleine am Feuer verblieb, den ich eigentlich immer mochte, sie auch, aber das ist genau die Nachbarin, die Ende letzten Sommers im Garten so über mich (bzw. meine angebliche Unordnung in meiner Wohnung) lästerte und ich es zufällig belauschte. Nun denn, ich bin nicht nachtragend wenn ich es einordnen kann. Und ich kann es an dieser Stelle einordnen. Diese Frau lästert nicht über mich weil sie mich nicht mag, sondern aus irgendwelchen ihren anderen Gründen. Ich will nicht (ver)urteilen, denn letztendlich weiß ich, dass sie mir in einer Notsituation sofort weiter helfen würde. Ich bin nicht nachtragend und ich verurteile auch nicht einfach so aus einem egoistischem Gefühl heraus. Ich werde erst dann böse, wenn ich weiß, dass der andere mich auf gleicher Wellenlänge absichtlich verletzen will. Einige sind gegen mich, aber ich kann glaube ich niemanden aufzählen, der mir wirklich auf Augenhöhe Böses will. Das ist gut.