Gefühlt den ganzen Abend lese ich hier nach, was wann war und was ich alles aufgeschrieben habe und was nicht. Es ist gerade alles einfach unheimlich aufregend. Und heilend. Die Kündigung tat mir dermaßen gut - ich erinnere mich nicht wann ich mich das letzte Mal so gut gefühlt habe. Heilsam ist es, das ist das passende Wort. Mir tut der Saftladen leid, mir tut der Chef unheimlich leid (steht ganz kurz vorm burnout, hatte gestern abend bei einem gemeinsamen Termin Sorge dass er zusammenbricht), mir tun meine Kunden leid, mit tut mein Nachfolger leid (der ist so geil! Der ist so wie ich, nur viel intelligenter. Habe ihn gestern eine Stunde lang gecoacht für ein Vorstellungsgespräch in einem super Laden, das Gespräch war gestern Abend und ist eins a gelaufen, er hat sich heute nochmal richtig bedankt, sagte, er hätte das ohne mich nicht geschafft) - also quatsch, der Junge wird im nu was besseres finden. Aber mir tun diejenigen Leid, die dass das alles nicht blicken, die sich selbst belügen und dadurch leiden. Nun denn, die sind alle gesund und akademisch und ich kann nicht die ganze Welt retten. Um den Chef kümmere ich mich ein bißchen. Um den Nachfolger auch, ok. Und um die liebe Kollegin auch, ja, aber das wars dann in dem Saftladen. Wobei...ich überlege nach oben nochmal eine Zusammenfassung zu schicken, bei welchen Projekten noch was im argen liegt, aber mal sehen. Jedenfalls alles sehr aufregend und heilsam gerade.