Ein c*all-f*or-pap*ers für einen internationalen Kongress innerhalb von vier Stunden geschrieben. Samstag ist deadline. Morgen noch eine Runde Feedback besorgen, dann abschicken. Ich lache mich schlapp wenn ich tatsächlich zum Vortrag eingeladen werde. Oder ich mache was neues: mir bewusst werden dass ich gut bin. Oh man, dieses neue Gefühl ist so krass. Erst der neue Job, mit diesen endgeilen Konditionen und dazu dann noch dieser Erfolg. Und evtl eben eine Einladung zum Vortrag. Und meine Idee ist hervorrgend. Ob mein Geschriebenes auch so gut ist, steht jetzt noch aus...mal sehen.
Und dann noch dieser Herzmann. Ein Mensch, von dem ich nicht mehr gedacht hätte dass es ihn auf dieser Welt in meinem Leben gibt. Es ist alles so krass gut gerade, es ist unglaublich. Und gestern musste ich weinen, weil alles zu viel. Bei tw*itter las ich heute was Passendes dazu: Stell dir vor die Zukunft klopft an und du hängst mal wieder in der Vergangenheit fest. (via @quergelebt) (habe noch mehr schöne Sachen gefunden, siehe dort)
Es ist ziemlich zu viel für mich gerade, dieses neue Lebensgefühl. Es ist sehr gut, keine Frage, aber es ist ungewohnt. Es ist merkwürdig und neu. Erst mal orientieren. Der ältere Kollege (=Herzmann) ist heute verreist und ich war fast froh - erst mal runterkommen, erst mal wieder Überblick verschaffen. Ich vermisse ihn nicht - er ist nicht weit weg, er ist in meinem Herzen.
Aber gestern wurde mir dann doch ein bißchen schlecht als mein Terminkalender mit prophezeite, dass wir uns wochenlang nicht sehen werden, wegen meinem Urlaub, wegen Terminen. Da musste ich ein bißchen weinen. Und über eine Stunde mit dem Hausfreund (der mit den kl Kindern) telefonieren. Und dann war auch wieder gut. Nach wie vor: Freunde, unbezahlbar. Ich bin so dankbar.