Mein größter körperlicher Vorteil sind meine Haare. Mein Haar ist golden und glänzend. Sie liegen immer, egal ob es ein teuerer oder ein billig Haarschnitt war. Meine Haare müssen nicht oft geschnitten werden, sie liegen immer. Ich gehe einmal mit den Händen durch und schon sehe ich aus als käme ich gerade vom Friseur. Das ist ein Vorteil und auf Vorteile sollte man sich als Frau beziehen statt über die Nachteile wie Cellulitepopo nonstop zu beschweren.
Es scheint ein Chanelnagellack zurzeit in zu sein, die Spezialisten sprechen von einer bestimmten Nummer. Ich habe lediglich einen modernen schlammfarbigen Nagellack von der früheren lieben Arbeitskollegin geschenkt bekommen nachdem ich ihr sagte er sähe gut aus und seitdem werde ich dauernd von Frauen angesprochen ob das der C-Lack Nummer soundso wäre.
Collegejacken kommen zurück! Erinnern Sie sich an die frühen neunziger wo jeder mit einer schwarzen Jacke mit weißen Ärmeln rumlieg? Ich schlug einer guten Freundin schon letzten Sommer vor, dass wir uns Collegejacken besorgen sollten, sie schenkte mir dann eine im Winter, mittlerweile sehe ich sie ohne Ende.
So, jetzt Konzert. Werde den jungen Mann treffen dem im Winter plötzlich alles zu viel wurde und er mitten in der Nacht gehen musste. Auch krass, dass manchmal auch anderen alles zu viel wird.
Habe mir heute Anticellulitegel gekauft. Hoffe es hilft.
overloaded am 05. März 11
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Wenn sich eine Tür schließt, öffnen sich andere.
Freitag rief einer meiner Lieblingskunden an, er müsste noch was mit mir besprechen und wollte einen Termin für diese Woche ausmachen. Wir hatten uns lange nicht gesprochen, ich hatte ihn schon fast vergessen. Ich erklärte ihm kurz, dass ich ab Dienstag nicht mehr da wäre weil ich den Job wechsle und zum Glück checkte ich während seines Bedauerns, wer das nochmal war, bevor ich ihn der Kollegin weiterstellte. Zum Aufräumen und Reste abarbeiten hatte ich mir heute komplett freigehalten und machte mit ihm einen Termin für Mittags aus. Er kam zwar zu spät, aber das Warten und die Verschiebung des Abschiedsmittagsessen mit den Kollegen hatte sich gelohnt. Wow. Was für ein Typ. Even more was für ein Typ wie der Typ von neulich (...). Sein Anliegen war schnell geklärt, nicht unbedingt einfach, aber für mich ein Klacks. Schnell besprochen, schnell geholfen. Wir plauderten kurz noch über Karrieren, über Jobaussichen, was man beruflich von Leben will. Ich beschrieb kurz meinen Plan und wo ich im Endeffekt hin will und das war alles so schlüssig für ihn (für mich ja sowieso) weil er mich ja nunmal beruflich kennt, meine Kompetenzen anscheinend schätzt. Das ganze Gespräch dauerte höchstens zwanzig Minuten. Das ist auch das was ich so klasse fand, dieses in kurzer Zeit ein wirklich gutes Gespräch führen können, kein Geplänkel, kein Gelaber, zack zack alles besprechen können, sich einfach verstehen. Ich war gestresst heute, aber im Laufe des Gesprächs wurde mir klar, dass ich meinen auf die Sache konzentrierten Blick verlassen, ihn anschauen und anlächeln kann. Kein Kunde mehr ab morgen. Wir strahlten uns zwischendurch einfach an. Er sieht gut aus. Am Ende meinte er, dass wir ja über das und das Netzwerk in Kontakt bleiben werden. Oh man, was für ein Tag, was für ein Typ.
Wie läuft eigentlich das Zweitligaspiel? Es bleibt spannend.
Ich habe in der zweiten Hälfte des letzten Jahres eine Biografie gelesen und eine Beschreibung fand ich so treffend. Die Beschreibung von Glückskindern: ein Glas Wasser kippt um, alle werden nass, nur er nicht. Es ging um Robert E.
Als ich Kind war, sagte jemand über mich, ich würde einen Raum betreten, und hätte schon gewonnen. Wurde mir später erzählt. Von meiner Mutter.
Ich verabschiebe mich nach zweieinhalb Jahren Traumjob zwischen Tür und Angel von ein paar wenigen, von denen ich mich persönlich vorab verabschieden will und ernte traurige Blicke und Umarmungen. Die offizielle Verabschiedung folgt Mo. Ich weiß noch nicht wie ich das schaffen soll, es wird noch mehr traurige Blicke und Umarmungen geben, denen ich dann aber ganz professionell aus dem Weg gehen werde um der offizielle Begründung Stand halten zu können.
Alles zu viel. Sie wissen schon was ich meine.
overloaded am 26. Februar 11
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