Dienstag, 15. März 2011
Nostalgie. Die Schwägerin meiner Nachbarin ist gestorben. Eine alte Frau - sie hatte ihr Leben.
Ich bin keine drei Sekunden zu Hause, da klingelt es an der Tür und die Nachbarin erzählt mir von dem Datum der Beerdigung und das ich doch dann bitte Wasser für die Flurputzfrau rausstelle, denn da sei die Beerdigung und sie hätte dann Besuch denn die ganzen Verwandten aus der DDR kämen. Die Verwandten aus der DDR. Ich verspüre ein nostalgisches Gefühl als ich diese Redewendung höre.

Natürlich habe ich die Nachbarin in den Arm genommen und versprochen, dass ich danach, wenn die Verwandten aus der DDR wieder weg sind, anklingeln werde. Und dann werde ich da sitzen, mit ihr ein zwei Zigarettchen rauchen und ihr einfach nur zuhören. Die Verwandten aus der DDR. Ich komme da irgendwie nicht drüber hinweg. Es muss Jahrzehnte hers sein dass ich diesen Ausdruck gehört habe.

Ansonsten weine ich vor Erschöpfung und muss leider feststellen, dass dieser Jobwechsel ein erneuter Wechsel von der Traufe in den Regen war. Wieder mal liegt es an einer frustrierten alleinstehenden Frau im Team. Meine Güte, was haben die denn alle? Können die nichts mit sich selbst anfangen? Sie hassen mich aus Neid. Und ich frage mich, worauf sind die neidisch? Dann sollen sie bitte einfach auch die Zähne zusammenbeißen. Ist ja nciht so, dass ich weniger Herausforderungen hätte ;-) Meiner Mutter geht es sehr schlecht, aber das weiß ja keiner. Absturz. Und mein Vater kann immer weniger damit umgehen. Ich darf da mich da jetzt gar nicht erst reindenken...lieber erzähl ich von:

Ich hatte ein Date! Nicht so ein Ding mit betrunken ons oder so, sondern echt gut! ohne alk und ohne sex :-) Wow der Typ ist klasse. Das ist der Typ von neulich, nicht der den ich beruflich getroffen hatte, sondern der andere. Den hatte ich zwar betrunken auf einer Party kennengelernt und dann auch gezwungenermaßen mit nach Hause genommen (...). Jedenfalls habe ich ihn wiedergetroffen. Nüchtern. Nur am Rhein entlangspazierend, eine Ausstellung ansehend, eine Cola im Biergarten trinkend, unterhaltend, noch wo anders was (alkohlfreies) trinkend, einfach getroffen. Der Engländer. tbc



Samstag, 12. März 2011
Sie merken das - ich bin hier noch nicht richtig angekommen. Aber das ist wohl Programm, wenn mal wieder alles zu viel ist. Bei meinen neuen Job bin ich auch noch nicht angekommen, und beim Vorsatz, im Juli diesen Jahres achtundvierzig kilo zu wiegen auch nicht. Beim neuen Fitnessstudiovertrag auch nicht, btw. Alles zu viel. Und dabei rocke ich alles wirklich gut.

Was in Schleife läuft? Gebrünn Gebrünn und big jet plane. Im tiefen Winter lief leonardcohenimyourman und milchundblutballadevondergemeinsamenzeit (Tipp!!!!). Ich habe den harten Winter wirklich gut überstanden. Ich hatte support. Bless my real friends.

Will schreiben von dem wirklich guten Theaterstück was ich heute erleben durfte, von der neuen und durchweg frustierten kKollegin, von der Aufregung die in mir ruht wegen dem Date am Sonntag, aber ich kann nciht, zu betrunken, zu viel getrunken, zu viel angewöhnt in der zweiten hälfte des vergangenes Jahres

...heute säe ich, morgen mäh ich, übermorgen backe ich brot...

Wird schon wieder. Konnte bisher immer wieder aufstehen, also auch dieses mal. stehaufmännchen. es bleibt die angst irgendwann zusammenbrechen, weil alles zu viel, viel zu viel war



Mittwoch, 9. März 2011
Mein Computer sei eine Hure, und ich werde gefragt, wer da schon alles drübergerutscht sei. Ja, so sind diese ITnerds, aber was solls, der Virus ist weg und alles läuft wieder mehr oder weniger rund.

Die Kollegin im neuen Team stellt sich leider als frustiert raus. Möchte von meinem ursprünglichen Plan, dieses Jahr wieder mehr glücklich zu sein dennoch nicht Abstand nehmen. Leichte Befürchtungen kommen jedoch auf, dass sie mich runterzieht. Na ja, die externe Bewerbung läuft ja auch noch. Sollte ich dem neuen Chef vielleicht per Wink mit dem Zaunpfahl nochmal mitteilen.

Es ist gerade nicht alles so schlecht wie es in der zweiten Jahreshälfte letzten Jahres war, aber dennoch bleibt Programm: alles zu viel.