Ich habe neue Infos was aus der lesbigen Arbeitskollegin geworden ist. Sie ist nun in der Buchhaltung von irgendeinem anderen großen Unternehmen tätig. Freue mich für sie, weil wahrscheinlich besseres Gehalt (der Saftladen zahlt end-scheiße), aber mich wunderts auch, denn eigentlich hatte sie auf Buchhaltung keine Lust mehr, wie sie mir mal erzählte. Und sie ist auch noch anders qualifiziert. Nun ja, jedenfalls weiß ich jetzt, wer im Unternehmen engeren Kontakt mit ihr hält. Muss mir noch überlegen was ich sage warum ich ihre Kontaktdaten gern hätte - obwohl! Ich könnte auch einfach die Lästermaschenerie anwerfen und rumerzählen, dass ich schon immer in sie verliebt war (ich gelte im Unternehmen offiziell als ganz strikt hetero). Ich schaue noch mal.
Habe heute mit Frühjahrsputz begonnen. Brauche einen Krankenschein weil mehr Zeit benötigt wird. Mal schauen.
Habe aufgrund von Anfragen bei twitter eine Umfrage zum Thema Sex mit Männern über vierzig gestartet. Kaum Rückläufe. Bin zum Glück Statistikprofi von Hause aus. Das Ergebnis lautet: keine repräsentative Mehrheit hat Sex mit Männern über vierzig. Einzelfälle berichteten, es sei auch einfach nur Sex. Nun gut. Oder auch nicht.
Aber nicht dass einer denkt mir ginge es gut! Nächste Woche gibts wieder hormonbedingte Weltuntergangspostings. Vorgesehene Themen: die Firma geht gaaaar nciht mehr, ich bin zu unqualifiziert für andere Jobs, meine Wohnung ist dreckig, ich bin fett und keiner liebt mich. Stay tuned!!!!!!!!!!
Zwischendurch kommt mir immer wieder mal mein Leben wie ein falscher Film vor. Und ich bin in der Hauptrolle völlig fehlbesetzt. Einer von diesen endlos langatmigen Filmen, bei denen man die ganze Zeit wartet, dass sie endlich mal anfangen. Zwischendurch lodert eine Flamme von Spannung auf, erlöscht aber direkt im nächsten Schnitt. Richtig anstrengend zuzuschauen. Die Nebenrollen und- szenen kommen einem fast spannender als die Handlung an sich vor. Versanden dann aber im Nebenbei.
Und was macht man nach so einem Film? Erst mal mit kühlem Pils die vertrocknete Kehle und gelangweilt aufgewühlte Seele erfrischen.
overloaded am 12. März 12
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Lob vom Chef, Sonnenschein, Mutter in guten Händen und der Blick in den Spiegel auch nicht so übel. Seit langem mal wieder ein schöner alltäglicher Tag. Tut gut.
Tut übrigens auch voll gut, mal hier und da einen lieben Kommentar zu lesen. Danke.