Ich bin mit Katzen aufgewachsen, btw. Eher zufällig. Da war dieses gr Haus und dieser gr Garten und diese Situation, in der man Katzen mitnehmen konnte. Meine Eltern nahmen spontan zwei mit. Und das erste mal, als ich meinen Vater weinen sah, das war als ich achtzehn war, und der Kater starb.

Jeder sollte mit mindestens einer Katze das Leben verbracht haben. Katzen zeigen das Leben. Oder vielmehr: sie spiegeln es.




War mir leider nicht gegönnt. Eltern duldeten keine Tiere, später hat es sich nicht ergeben, weder die Studibude noch die spätere Wohnung war wirklich katzengeeignet (oder es wäre darauf hinausgelaufen, das arme Tier nicht rauszulassen). Meine Frau brachte einen Hund in die Ehe ein (den ich früher da und dort auch schon mal gesittet hatte) und hat zu allem Überfluss eine Katzenhaar-Allergie.

Und obwohl ich früher gern W.C. Fields zitierte ("Wer Hunde und kleine Kinder nicht mag, kann kein völlig schlechter Mensch sein") bin ich guter Dinge, dass hier an gespiegeltem Leben auch kein Mangel besteht, zumal nach zweieinhalb Jahren ohne Haustier jetzt drei Meerschweinchen rumwuseln.

Eigentlich hätte ich trotz allem schon gern eine Katze. Aber in der Zeit, als es eher gegangen wäre als heute, war es mir auch nicht so wichtig. Ich sehe in diversen Fenstern gegenüber manchmal Katzen auf den Fensterbänken, von denen ich weiß, dass sie nicht rausdürfen. Und wenn ich ehrlich sein soll, ist das bei aller Liebe zu den Viechern auch kein so erhebender Anblick.

Nun ja, Ihr Leben ist ja noch nicht vorbei. Irgendwann ergibt sich ja vielleicht noch eine Katzensituation. Das ist so ähnlich wie bei mir mit Hund: ging bisher nicht, geht auch gerade nicht, aber da ist ja hoffentlich *klopf auf Holz* noch genug Zeit dass das irgendwann einfach mal passen wird.

Katzen die nicht nach draußen können und dürfen sind sehr arm dran. Ich habe einmal Katzen am Fenster sitzen und weinen sehen. Ich fragte die Katzenbesitzerin was das sei, so ein Geräusch hätte ich noch nie von Katzen gehört. Sie gab mir keine Antwort, aber mir wurde klar, sie saßen da am Fenster und weinten, weil sie auf einem Bauernhof geboren waren und nun in einer Wohnung gefesselt waren.

Unsere Katzen lebten in erster Linie draußen. Sie verbrachten die ganze Nacht draußen, kamen morgens rein, legten meinem Vater ordentlich gefangene Mäuse an den Frühstückstisch, nahmen ein Stück Käse als Lohn an, schliefen dann tagsüber im Heizungskeller, wärmten am späten Nachmittag meiner Mutter die Füße nach Feirabend und zogen wieder los in die Nacht. Unsere Katzen waren nie im ersten Obergeschoss in den Schlafzimmern, sowas gab es bei uns nicht. Und sie gingen auch nicht über die Tische (soweit man das mitbekommen konnte). Sie lebten einfach ihr Leben in ihrem Revier.

Vergangenes Jahr war der zweite Sommer (nicht in Folge) ohne Katzen auf dem Grundstück meines Elternhauses. Mein Vater beschwerte sich über Wühlmäuse und Wildhasen, die seine Zucchinizucht anfraßen.

Letzte Nacht dachte ich seit langem mal wieder über Katzen nach (Novemberregens sind Schuld). Und ich habe mich gefragt, ob es nicht doch wieder gut wäre, wenn da eine Katze in meinem Elternhaus leben würde. Es gibt so viele arme Katzen im Tierheim oder welche, die bald dort landen. Und wäre es nicht schön so einer Katze wieder einen großen Garten zu geben und sie tagsüber zu bitten meiner Mutter im Bett die Füße zu wärmen? Ich werde meinen Vater vorsichtig anfragen. Man könnte doch wirklich aussuchen, da sind doch genug. Bestimmt ist eine dabei, die sich einfach nur über nächtliche Streifzüge im Garten und tagsüber ein paar ruhige Stunden freut.

Soweit hatte ich mich auch schon schlau gemacht, dass ein Dasein als Wohnungskatze allenfalls für ein Tier vertretbar wäre, das nie was anderes kannte, und selbst dann ist es noch keine optimale Lösung.

Ihre Überlegung in Sachen Elternhaus klingt aber nach einer guten Idee.

@ mark: Es sei denn, es handelt sich um eine taube Katze (gibt es auch), für die ist das Dasein als Wohnungskatze besser. Bei meiner Schwester saß einmal so eine taube Katze im Hof, aber sie konnten sie leider nicht behalten, da Kaktus inzwischen leider eine Katzenallergie hat.

Ja ich denke generell behinderte Katzen sind dankbar für ein Leben in einer geschützten Wohnung. Eine Freundin von mir hatte auch mal eine behinderte Katze aus dem Tierheim oder so. Die hatte so dann noch ein paar richtig schöne Jahre.

Hach. Die sind so niedlich. Hätte das ja nicht gedacht, aber die sind schon großartig! <3

Wie viele habt ihr jetzt? Zwei? Ist glaube ich auch schön wenn sie mit noch einem Artgenossen zusammen leben.

Ich wollte jetzt eigentlich schreiben, dass das Großartige (für uns Menschen) an Katzen ist, dass sie so selbstständig sind. Wir brauchen immer nur frisches Wasser und ein paar Brekkis hinstellen und das wars! Mal reinlassen, mal rauslassen, mal kurz ein bißchen streicheln aber letztendlich leben sie so ihr eigenes Leben. Dann fielen mir jetzt aber andere Katzen ein, die ich kenne. Da ist dieser eine Kater, der meckert rum, wenn um punkt achtzehn Uhr noch nicht das Hühnchen für ihn gekocht und zurechtgezupft wurde. Aber je länger ich darüber nachdenke: auch er lebt sein eigenes Leben. Aber Sie glauben nicht was die Besitzerin für ein Theater um diesen Kater und das tägliche Kochen für ihn macht! Nun gut, die Frau hat auch keine Kinder. *reiß Maul weit auf

Nicht zu Unrecht gibt es diese Schublade in der die alleinstehenden, alten (ü40) , kinderlosen Frauen gesteckt sind, meistens Lehrerinnen. Übrigens der Grund warum sich die Bierfreundin keine Katze mehr zulegt: sie meint das sei ihr Ende, ihre Landung in genau der Schublade.

Frauen über 40 gelten in Ihren Augen schon als alt? Nun ja, das erklärt vielleicht einiges.

War ein bißchen sehr überspitzt-----ähem, sorry, war nur Schublade. Aber dennoch: alleinstehend, kinderlos, über vierzig - ich habe bisher solche Frauen nur als Hexen kennengelernt. Im Arbeitskontext jedenfalls. Aber mir fällt auch spontan eine sehr liebe Frau ein, auf die das zutrifft. Die kenne ich allerdings privat. Und ich kann mir vorstellen, dass sie im Arbeitsumfeld auch kollegial ist.

Ich würde mich freuen wenn Sie mir aus Ihrer Sicht erläutern, was an "einiges" das erklärt. (Echt jetzt, schreiben Sie es bitte gern frei heraus. Wäre wirklich dankbar.)

Entschuldigung, ich habe erst jetzt Ihre Antwort gesehen. Ich bin heute noch ziemlich am Routieren, daher muss ich Sie noch um etwas Geduld bitten, bis ich darauf antworten kann. Aber ich mache das noch, versprochen.

Ich bin gespannt!


halb Freude, halb Angst, dass Sie mir richtig den Kopf waschen

Ach, was. Keine Panik, so wild wird das nun auch nicht. (Muss noch arbeiten, deshalb dauert es noch. Morgen nachmittag, hoffentlich. Abends bin ich im Kino.)

Frau Arboretum, also wirklich, nun rücken Sie schon raus, Sie schaffen hier eine Erwartungshaltung! ;-)

Da komme ich nach einem oberstressigen Arbeitstag und sechs Stunden Weiterbildung endlich nach Hause und will mir hier die Schruppe als Krönung des Tages noch abholen, aber nichts!!

;-)

Welchen Film haben Sie gesehen, Frau A.? (Frage ich mich schon seit gestern)

Bin nach wie vor auf Ihre große Schruppe mental vorbereitet

Entschuldigung, nun hat es doch länger gedauert, war keine böse Absicht. Freitagnachmittag kam meine Mutter zu Besuch und abends war ich wie auch an den folgenden zwei Abenden im Kino: „Der Aufsteiger“, „Argo“ und „Sushi in Suhl“. Danach konnte ich nix mehr bloggen oder kommentieren, da ich doch den Vorsatz gefasst habe, vor Mitternacht ins Bett zu gehen.

Ob ich Ihnen mit der großen Schruppe dienen kann, weiß ich nicht. Vielleicht versuche ich einfach einmal, meine Empfindungen zu schildern, wenn Ihr Blog lese (ich lese schon eine Weile einigermaßen regelmäßig mit, sage jedoch nur selten etwas).

Ich bewundere Sie, wie geduldig und liebevoll Sie mit Ihrer Mutter umgehen – dass ein Elternteil dement wird, wird einigen von uns vermutlich auch noch bevorstehen, und wer weiß, ob wir das dann auch so meistern wie Sie. Auch Ihrem Vater gegenüber bewahren Sie die Contenance, obwohl die Situation alles andere als einfach ist. Wenn ich dann auch noch lese, wie Sie sich in Ihrem Job aufreiben, dann möchte ich Sie manchmal virtuell in den Arm nehmen und Ihnen einen warmen Kakao oder so etwas kochen, damit Sie nicht so oft Bier trinken, denn das ist bestimmt auf Dauer nicht gut für Sie.

Es gibt aber auch Postings, die kann ich nur in homöopathischen Dosen lesen, weil ich das Gefühl habe, mir springt daraus eine gewisse Panik entgegen. So erging es mir beispielsweise, als ich las, wie Sie sich mit anderen Frauen im Sportstudio vergleichen – dabei sind Sie doch erst Anfang 30. Als niederdrückend empfinde ich es auch des Öfteren Ihre one-night stands. Nix gegen one-night stands, Sie schreiben auch nicht so darüber, dass man sich permanent fremdschämen müsste*, sie wirken nur häufig nicht so amüsant wie sie doch eigentlich sein sollten. Und ich habe mich dann schon manches Mal gefragt, warum Sie sich selbst so unter zusätzlichen Druck setzen und wovor Sie solche Angst haben.

* Mir fällt dazu ein Beispiel ein, Sie haben dieses Blog vielleicht auch schon einmal angeklickt: Die Betreffende gibt damit an wie eine Tüte Mücken und kommt insgesamt sehr unsympathisch und unreif, kurzum so ganz und gar nicht erwachsen rüber.

Na toll, da komme ich von einem Firmenessen mit dem Chef nach Hause, überlege mir schon auf dem Heimweg was ich darüber noch schnell aufschreiben will, dass sechs Stunden Schlaf mit dem Pegel nicht ausreichen werden um einen wirklich wichtigen Termin morgen früh um neun zu wuppen und auch darüber möchte ich schreiben, wie schön der Abend war und was erwartet mich?? DIE Schruppe! ;-)

Spaß. Danke. Spontan habe ich den Anreiz meine ganzen One Night Stands aus dem letzten Jahr zu rechtfertigen, und ja, die waren wirklich alle (sexuell) gut, das waren wirklich schöne Männlichkeiten, aber ich weiß auch, dass das alles nur Schall und Rauch war. Ich habe bei dem anderen Blog nicht reingeklickt - ich hoffe sie hatte auch so schöne Männer in ihrem Bett. Und diese Momente wie ich, in denen man nicht weiter denken muss, weil diese Körper und diese Art wirklich attraktiv und in dem Moment wertschätzend waren. Da war bei mir keiner dabei, dem es nicht darum ging, dass es auch für mich schön und aufregend war. Nun denn, ich will da nichts rechtfertigen, aber ich hatte stets meinen Spaß dabei, sonst hätte ich das auch nicht gemacht.

Danke für Feedback bzgl meines Umgangs mit der Krankheit meiner Mutter. Ich bin viel zu jung für diese Thematik - meine Freundinnen regen sich darüber auf, was ihre Mütter ihnen für unmögliche Klamotten kauft oder wie unmöglich sie sich in ihre Männergeschichten einmischen. Das hatten meine Mutter und ich nur wenige Jahre, unsere Beziehung ist untypisch für eine Mutter-Tochter-Beziehung.Und das ermöglichte uns einges mehr, als die üblichen Mütter-Tochter-Beziehungen. Wir haben uns geklärt. Der Preis dafür war groß, aber ich fühle mich versöhnt, und ich denke sie auch. Dennoch tut es weh, dass sie nie die Großmutter für meine Kinder sein wird, denn Oma-Mutti ist schon eine besondere Oma, so wie ich es erlebt habe, aber nun gut, so ist das halt. Mein Vater wird meine Kinder über alles lieben, das steht außer Frage. Fraglich bleibt jedoch, wie lange ich es noch schaffe, ihn so in meiner Nähe zu halten. Ich werde nach wie vor mein Bestes geben. (Und ich könnte kotzen bei dem Gedanken, dass seine Freundin wie eine Oma-Mutti zu meinen Kindern wird)

Ich zähle mich nicht mehr zu den jungen Frauen, ich bin nicht mehr Anfang dreißig, ich gehöre mittlerweile zu den Frauen, die Mitte dreißig sind. In irgendeinem Gespräch ging es neulich um eine Frau mittleren Alters, ich fragte nach wie alt sie sei, ja so Mitte dreißig, da wurde mir klar, dass ich nicht mehr zu den jungen Frauen gehöre, sondern schon zu denen des mittleren Alters. Ich sehe das einfach nur realistisch. Und auch sportlich brauche ich mir da nichts mehr vormachen: neulich noch stand kurz die Frage im Raum, was man aus mir hätte machen können, wenn es jetzt fünf bis zehn Jahre zuvor wäre. Aber es ist ok.

Sicherlich, Kakao und eine mütterliche Umarmung wären manchmal gesünder als das ganze Bier....bald ist wieder weniger Stress auf der Arbeit (genau jetzt fahre ich eine extrem Woche, null Privatleben, nur Arbeit, und in der Mittagspause fahre ich nach Hause und werfe eine Maschine Wäsche rein) und dann werde ich wieder jeden Abend Sport machen, und dabei werde ich die Worte und Stimme meiner Mutter im Ohr haben, wie klasse das sei wie ich mich mit Sport auspower, was für ein gutes Ventil das sei.

Danke für ihr Feedback. Und wenn es mal wirklich hart auf hart kommen sollte, so richtig, dann werde ich nach dem Kakao fragen.

Kurz bevor meine Mutter krank wurde, studierte ich noch. Ich wohnte noch zu Hause. Ich war auf diesem extrem-Fitness-Trip, machte zwei mal die Woche Boxsport, trainierte an Geräten und magerte mich beim Radfahren ab. Ich hatte genug Ballast drumherum und wollte keinen zusätzlichen an meinem Körper. Ich war dürr, aber austrainiert. Im Nachhinein habe ich erfahren, dass man über mich redete, ich sei magersüchtig. An mir war nichts mehr dran. Ich fühlte mich gut dabei. Ich war nur noch Knochen und Muskeln. Ich sagte der Freundin damals, dass ich die Muskeln bräuchte, um nicht zusammen zu brechen. Und meine Mutter bestärkte mich. Nicht im Abmagern, sondern viel mehr im Frust kanalisieren. Der Heimtrainer stand im Wäschekeller und ich fuhr täglich vierzig km. Manchmal, wenn ich mich so runterschwitze, kam sie dazu und motivierte mich die letzten zehn Minuten. Ich bin mir sicher sie wusste, dass ich nie ein Magerproblem haben würde, sondern dass es bei mir darum ging, Frust abzubauen, stärker zu werden. Ich glaube auch dass sie ahnte, dass da andere Drogenproblematiken auf mich zukamen und sie wusste auch, dass sie dagegen nichts tun konnte, bei der Familienkonstellation. Sie versuchte einfach nur mir klar zu machen, dass Sport ein Ausweg, eine Rettung vor Schlimmeres für mich sein würde. Sie liebte es wenn ich mich um meine Fitness kümmerte.

Gegen zehn ging zu Bett. Ich ging nochmal raus. Eine Runde kiffen, eine Runde runterkommen.

Ach, Quatsch, Sie müssen sich doch nicht für Ihre one-night stands rechtfertigen! Schon gar nicht vor mir. :-)

Ich meinte mit "nicht so amüsant" nicht, dass es langweiliger oder gar schlechter Sex gewesen sein könnte (von Männern, mit denen man sexuell nicht harmoniert oder körperlich zusammenpasst, sollte man sich eh besser vor der Haustür verabschieden) Und dass es durchweg schöne junge Männer gewesen sind, freut mich für Sie (ich kenne das). Kurzum, ich habe es ungeschickt ausgedrückt, ich wusste auch nicht so recht, wie ich das diffuse Gefühl in Worte fassen soll. Ich versuche es noch einmal, vielleicht bekomme ich es diesmal ja besser hin. Wenn ich davon las, blieb bei mir hinterher ein Gefühl der Leere zurück, als sei das bei allem tollen Sex doch nicht das, was Sie eigentlich wollen.

Was das "mittlere Alter" angeht, habe ich wohl eine andere Auffassung. "Mittleres Alter" klingt für mich nach Lebensmitte - und die liegt für mich definitiv nicht bei 35. Für eine mütterliche Umarmung reicht es altersmäßig auch noch nicht, eher für eine schwesterliche. ;-)

Das mit dem Gefühl der Leere, das zurück bleibt, das trifft es ganz genau. Genau so ist das Gefühl am Tag danach. Und jetzt freue ich mich über mich, dass ich das hier so gut in Worte gefasst habe, dass man das hier rauslesen kann. Das ist das was ich immer wieder versuche: (mir) hier alles so aufzuschreiben, wie es sich anfühlt, in dem Moment. Ich habe neulich auf meiner Weiterbildung gelernt, dass man mehrere Vergangenheiten hat, da man Erlebtes immer wieder neu interpretiert. Manchmal erinnere ich mich an irgendein heftiges Ereignis und klicke mich hier (oder auf den alten Seiten) zurück um nachzulesen, wie das genau war. Jedesmal bin ich erstaunt, was ich darüber schrieb. Nie trifft es das Erlebte so, wie ich es jetzt in der Erinnerung halte.

Und ja, ich suche keine Sexgeschichten mehr. Vielleicht musste ich letztes Jahr nochmal genau ausprobieren, wie weit ich mich bedienen kann an all den schönen jungen Männern. Das war jetzt nicht irgendwas im Sinne von Nachholbedürfnis (habe ich nicht (nötig)), sondern vielleicht mehr im Sinne von Selbstbestätigung. Ich erinnere mich noch an damals, als ich Anfang zwanzig war und was mit einem gaaanz tollen Mann (Wahrnehmung damals) hatte. Ich unterhielt mich mit meiner damaligen besten Freundin und äußerste meine Zweifel: das ist einer von denen, die sonst nur Traumfrauen haben, da komme ich nicht weiter ran. Sie schaute mich erstaunt mit großen Augen an: du bist doch eine von diesen Traumfrauen! Ich fühlte mich nicht so.

Nun denn, die schönen Schall-und-Rauch-Männer/Ficks waren letztes Jahr. Ich bereue keinen, aber dieses Jahr mache ich anders.