Alles zu viel, ich bin krank.
Gute Besserung! Schlafen Sie gut.
Auch von mir: gute Besserung, erhol dich.
Oje :/
Gute Besserung!
danke. Heute übel: wieder arbeiten gegangen und danach passierte folgendes: Hunger - Nachbarin getroffen, entschieden zusammen Pide essen - zum besten Dönerladen mit dem Auto gefahren- Öffi-Streik nicht bedacht - dreißig Minuten durch die Innenstadt - 30 (ernsthaft) Dönerbestellungen vor mir - Pide endlich in der Hand - Auto springt nicht an - 20 Minuten später auch nicht - Handy nicht dabei da Akku eh fast leer war - zwei Männer versuchen zu reparieren - übelste Gegend in meiner Stadt - fremde Männer kriegen Auto nicht repariert - zurück zum Dönerladen - Engel angerufen - eine Stunde warten - Angst, an der Ecke verkauft zu werden - Engel macht viele Witze, kriegt Auto aber auch nicht repariert - Abschlepphaken verschwunden - eine Stunde warten auf Abschleppdienst - Pipi wird dringend - Fieber steigt auf - zum Glück immer noch nicht überfallen oder für drei Kamele verkauft worden - kalt kalt kalt und dünne Jacke - Tränen - Abschlepper kommt - nett - Auto zur Werkstatt - Abschlepper fährt mich nach Hause - Nachbarin angerufen, sie schimpft und ist beleidigt - ich sage nicht "tut mir leid" sondern erkläre ihr nochmals, dass ich das nicht gemacht habe um sie zu ärgern und dass sie aufhören beleidigt zu sein, da nunmal ja ich die Scheiße am Hals habe - Kopfkino wie es die nächste Tage weitergehen soll - Papa angerufen - Heulen - keine Schimpfe, aber ich soll nicht heulen - Papas dickes Auto ab morgen am Start :-D - Kopfkino von Verschuldung wegen neuem Auto - Lieblingsfreundin geht nicht ans Telefon - Sherry schmeckt nicht - Bier vom Vermieter im Keller geklaut - nach halber Flasche alles halb so schlimm-----------wird schon wieder. Was für ein Scheiß-Feierabend. Bitte Daumen drücken dass das Auto nur einen kleinen Schaden hat...
Heute festgestellt und es macht mich traurig: ich frage nicht mehr um Hilfe. Die Option, meinen Vater direkt anzurufen, gab es in meinem Kopf gar nicht mehr. Er fragt später warum ich ihn nicht sofort angerufen hätte.
Ich frage in meiner Familie nicht mehr nach Hilfe. Schon lange nicht mehr. Bald zwanzig Jahre nicht mehr. Habe ich mir weggelernt.
Und dabei hätte ich ihn fragen. Mittlerweile. Früher nicht, nein, aber heute, ja.
Unabhängig davon gefällt er mir zurzeit nicht. Er regt sich wieder über alles und jeden auf, enorm. Wie einer vor einer Baustelle vor ihm fährt ("und als er dann nochmal rechts einscheren wollte habe ich Gas gegeben und ihn nicht mehr reingelassen"), was die Leute sich denken die Werbung per Fax schicken ("das ist mein Papier!") und die Pflegepolin machte heute auch einen abgeschobenen Eindruck. (Sie fährt zum Glück im Laufe der Woche für zwei Wochen nach Hause).
Ich schieb seine Stimmung auf die Dicke. Klar holt sie ihn runter, aber zu sehr oder so. Er ist nicht mehr er. Wo meine Mutter ihn einfach so genommen hat wie er ist, ist sie dabei ihn zu verändern, zu beschneiden. Und dann so Stammtischfloskelzeug, das ganzen System ist krank, was denken die da oben sich usw. [Übel beschrieben, sry] Und mir gefällt nicht dass er (sie?) eine neue Kü*che in Hochgl*anz we*iß ausgesucht hat. Er ist vom Fach, aber den Schein "Farben und Formen" hat bei letztem möglichen Prüfungsversuch meine Mutter erarbeitet. So eine Küche passt nicht in mein Elternhaus.
Was nun? Scheiß drauf? Es geht nur um eine Küche. Nur um eine Küche [Tbc]. Meine Mutter hängt auf halb acht, sie sei gut drauf sagt mein Vater aber ich sehe ihr an dass sie seine aggressive Stimmung spürt (und nervt). Bald fährt er auf meine Insel, das heißt für sie 10 Tage Kur*zzeitpf*lege, quasi Urlaub. Für mich heißt das....
Ich werde die Woche nutzen um mal in Ruhe, alleine hier und da in meinem Elternhaus rumzuwühlen. Die ein oder anderen Sachen von mir sind noch dort.
Vorher eine Woche Weiterbildung. Selbsterf*ahrung. haha.
Also scheiß drauf. Mein Blick nach vorn in mein Leben. Und so sehr ich mich auch freue dass es den älteren Kollegen gibt, dass wir uns gefunden haben, genauso schwer ist es für mich, mich darauf einzulassen.
Es ist seltsam auszusprechen, dass ich dann und dann da und da nicht mitkomme Bier trinken weil ich mich mit "meinem Freund" treffe. Mein Freund. Wie lange gab es das nicht bei mir. Und es fällt mir plötzlich wieder schwer auf mich und meine Bedürfnisse zu hören. Jetzt nicht oberdramatisch, aber ich stelle das einfach fest, dass ich manchmal in eine Bedrouille komme. So wurde ich auch krank. Einfach alles zu viel. Planung für dieses We schon viel besser. (Wobei meine Zeit für mich jetzt mein Vater direkt annektiert hat - sein super Druckmittel: ich brauche sein Auto). Es ist nicht dass ich mich jetzt völlig verliere oder so, aber ich bemerke Augenblicke und Situationen, in denen ich mich früher voll verloren hätte und wo ich jetzt acht gebe. Das ist alles sehr aufregend.
Urlaubsreview plus entsprechendes Foto kommt übrigens noch.
Nicht schön geschrieben alles. Ist halt so.
mark793 am 29.Mär 14
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Es ist nicht dass ich mich jetzt völlig verliere oder so, aber ich bemerke Augenblicke und Situationen, in denen ich mich früher voll verloren hätte und wo ich jetzt acht gebe.
Sehnse mal. Ham wer doch gesagt, Sie erinnern sich?
Und scheiß der dicke Hund auf Schönschreiberei...
Ja, da habe ich zugegebenermaßen eben auch noch dran gedacht...
Als mein Vater mir gestern Abend schon ein paar Erledigungen aufdrücken wollte (weil ich ja seinen Wagen hatte), schaute die Dicke mich an und sagte ihm, dass ich das nicht mehr schaffe. Als wir heute mittag telefonierten und er mir wieder dieses und jenes aufdrücken wollte, als ich schon völlig fertig (weil noch krank) vom Vormittag am Tisch hing, nahm sie irgendwann das Wort und sagte ihm, dass sie mit ihm die Sachen zusammen erledigen kann.
Das ist sie eben auch. Jemand der sieht wie es mir geht und sieht wenn es mir schlecht geht und mich dann fast beschützt. Muss man ihr lassen.
Die Küche wurde heute gekauft. Was soll´s. Und dass mir der nicht wertschätzende Umgang mit der Pflegepolin gerade nicht gefällt, habe ich ihm auch gesagt. Er hört mir zu. Und lobte später ihr Essen mehrmals laut.