Mist, ich habe gestern zu viel getrunken. Maßlos. Mein Körper fühlt sich krank an und mein Gehirn leidet an Serotoninmangel was sich in einer kleinen depressiven Stimmung äußert. Also schnell raus in die Sonne und joggen, dann Freunde treffen und heute Abend nüchtern früh ins Bett. Und ab dieser Woche ziehe ich das wirklich durch: Getrunken wird nur noch am Wochenende, und zwar in Maßen.
overloaded am 01. Mai 11
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Ich hätte noch zwei drei Stunden weiter tanzen können, aber meine Begleitung war nicht im Feier-Modus. Halb so wild, denn es war Julia. Julia ist klasse, Julia mag ich. Sie ist ein paar Jahre älter als ich, hat dürre Beine und trinkt wie ich. Ich habe sie letzten Sommer [Sommer zweitausendzehn tbc ] kennen gelernt. Wir trinken bei mir, erzählen, ziehen los, landen auf einer Party, es läuft erst Dallas-Musik, dann bessere Musik, ich fange an zu tanzen. Zwischendurch muss ich sie anfassen, berühren, ihre zarte Hüfte, ihren knochigen Körper. Sie hat eine Figur parisienne, knochig und dunkelhaarig, mit Bierbauch und sie rief neulich an um mit mir abzusprechen, dass sie gern im Sommer Urlaub machen möchte mit mir. ----------------drunk, ab ins Bett. Aber mir gehts gut - nur kurz zur Info, falls sich jemand sorgt ;-) Die Scheiße ist nicht weniger geworden, aber im Moment fühlt es sich an, als wenn ich das alles gut aushalten kann
overloaded am 01. Mai 11
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Selbst im Urlaub ist alles zu viel. Wo soll ich anfangen? Beim blauen Handtuch. Auf dem Rueckweg vom Hotel entspringt ein Laufwettbewerb, ploetzlich joggen wir zurueck zum Hotel. Ich laufe los, langsam, so laufe ich. Langsam aber lange. Sofort liege ich zurueck. Ich ziehe mein Tempo durch und als ich an der Strasse ankomme, bemerke ich, dass mein Rucksack sich geoeffnet hat und ich Sachen verloren habe. Grosses Handtuch, Bikinihoeschen usw. Ich laufe zurueck und sammel ein. Ich stuerze in der Hotellobby, laufe weiter, bin die erste an den bungalows. Ich mache ein Bier auf, zuende mir eine zigarette an und bemerke: das blaue Handtuch fehlt. Ich habe es verloren und nciht wieder eingesammelt. Es ist ein einfachen blaues Handtuch. Qualitativ hochwertig. Aber dennoch nur ein Handtuch. Ein Geschenk meiner Mutter. Ich werde mich damit abfinden muessen dass diese Dinge peu a peu in meinem LEben verloren gehen und nichts neues nachkommt, keine Geschenke meiner mutter kommen nach. noch drei minuten internet.
am strand faellt mir auf, dass ich nicht mehr unterscheiden kann wer sohn, wer vater, wer liiert ist und wer nicht. ich bin zu alt. verwechsel immer oefter soehne mit ehemaennern.
mir geht es selbst im urlaub nicht mehr gut. ich trinke zu viel oder ich habe burnout. oder sonst was.
overloaded am 20. April 11
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Das alles viel zu viel Gefühl begieße ich erfolgreich und komme so langsam aber sicher ins Urlaubsgefühl. Den Urlaub begeonnen mit Spirelle und Hortensie zurückschneiden eingeläutet. Über sowas kann ich mich so sehr erfreuen. Über die Natur. Das ist verdammt viel Wert wenn man sich über sowas erfreuen kann. Mit meiner Mutter durch den großen Garten spaziert. Eine schwarze Katze überquert selbstbewusst den Garten. Ihr Terrin. Sie geht jetzt nach Hause, sagt meine Mutter.
overloaded am 17. April 11
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