[...]Ich ziehe sein T-Shirt an als ich ins WG-Bad gehe. Es liegt an meinem Körper wie ein Kleid. Der junge große Mann verdreht mir den Kopf [...] tbc
overloaded verliebt? Es bleibt spannend---------------------
overloaded am 18. Januar 12
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Die besten Freunde meiner Eltern kamen heute zum Kaffeebesuch dorthin. Ich weiß, der Nachmittag war eine Qual für sie. Als wir zusammen gehen und uns draußen vor der Tür verabschieden, nimmt sie mich in den Arm und fängt an zu weinen. Ja, es ist schrecklich. Und ich stelle fest: ich bin daran schon gewöhnt, ich bin schon daran gewöhnt, dass es schrecklich ist.
Ich wollte eigentlich zu meinen Eltern laufen, aber als ich die Straße runterlief und überlegte wo eigentlich mein Auto steht, fiel mir ein, dass ich es gestern Abend bei der Bierfreundin stehen gelassen hatte. Da dort nur Anwohnerparken gestattet ist, beschloss ich den Wagen abzuholen und mitzunehmen. Ich konnte die Augen irgendwie nicht richtig aufmachen, alles war so schlecht und verschwommen zu sehen, mir kamen zwei Typen entgegen und ich meinte sie nicht zu kennen, doch als sich unsere Wege kreuzten, sprach der eine mich an. Es war der Cousin vom Nerd mit seinem Bruder. Der Cousin vom Nerd sah schrecklich aus. Er ist schwer krank und anscheinend ist der Gehirntumor zurückgekommen. Ich habe ihn fast nicht erkannt. Das ist schrecklich.
overloaded am 08. Januar 12
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Die Freunde mit den kl Kindern (ich berichtete) nennen mich Freundin der Familie. In den letzten Jahren war ich oft zu Geburtstagen eingeladen bei denen nur Familie kam. Und ich war oft bei Ereignissen dabei, bei denen eher eigentlich nur Familie am Start war. Jederzeit kann ich bei ihnen anklingeln, mich zu ihnen auf die Couch hängen oder auch Sonntagsmorgens mit im gr Familienbett kuscheln.
Ich habe superschöne Geschenke zum Geburtstag bekommen. Überhaupt war es schön. Schön rein- und schön rausgefeiert. Nur engste Freunde um mich herum. Einer der besten Geb seit Jahren. Am meisten hat mich jedoch eine Karte beeindruckt. Dort stand drauf geschrieben: "Ich schaue meiner Freundin gern dabei zu". Ich habe beide an meinem Geb getroffen. Er tanzte mit mir in meinen Geb rein und sie kam am Geb mit der kl Lene vorbei. Ich habe mich sehr gefreut beide zu treffen. Es gibt Freunde im Leben, die sind Gold wert.
overloaded am 05. Januar 12
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Seit einiger Zeit versuche ich immer so zu handeln und zu leben, dass ich später, wenn ich alt und alleine im Pflegeheim liege, und nur noch aus dem Fenster schauen kann und der Höhepunkt des Tages darin besteht, mit dem Zivi zu flirten wenn er für drei Minuten bei mir reinschaut mich an der Natur vor dem Fenster (ich hoffe dort steht ein Baum) und an meinen Lebenserinnerungen erfreuen kann. Später zurückblicken und denken können: das war ein gutes Leben.
Was werde ich wohl über die Zeit um die dreißig denken? Woran werde ich mich erinnern? Was habe ich gemacht? Wie war das, als ich noch jung, hübsch und ungebunden war?
Oh ich hatte soviel Ärger in den ersten Berufsjahren mit dem Job. Das war so schrecklich für mcih. Ich war ziemlich gut in meinem Job aber ich hing in einem Saftladen fest und quälte mich durch die Tage. [...] Abends und am We ging ich Freunde treffen, Bier trinken, Fußball gucken, Akkordeon spielen, Sport machen, im Sommer ging ich immer auf dem Sportplatz laufen, ich bin Fahrrad gefahren, habe stundenlang auf der Couch gelegen und Musik gehört, saß in meiner Küche und surfte im Internet, lackierte mir die Fingernägel feuerrot, traf nette, schöne, scharfe, liebe, geliebte, junge, alte Männer, ließ mich lieben, verliebte mich, trug den schönsten Schmuck und nur edle Schuhe, fuhr in der Mittagspause für Sex nach Hause, ging jederzeit auswärts Essen wenn mir danach war und öffenete Prosecco, wenn mir danach war. [tbc]
Diese Art der Reflektion, wie würde ich das "jetzt" später bewerten, habe ich mir irgendwann mal erfunden. Ich finds gut. Wobei ich nicht davon ausgehe dass mein Körper irgendwann nicht mehr und nur noch mein Kopf mitmacht.
overloaded am 05. Januar 12
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Mein Vater hat Urlaub gebucht. Meine Mutter wird die Zeit in einer Kurzzeitpflege verbringen. Er hat schon alles geregelt. Als ich das höre, kommt mir kurz der Gedanke für die Zeit bei meinen Eltern einzuziehen und meine Mutter jeden Tag vor der Arbeit zur Tagespflege zu bringen und abends abzuholen. Sofort wird mir klar: das schaffe ich nicht. Und ich glaube das ist ok.
Weh tut es trotzdem.
overloaded am 05. Januar 12
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