Samstag, 13. April 2013
Nachdem ich mich jetzt schon so gut wie für den Wechsel entschieden habe, kommen direkt die nächsten Herausforderungen. Ich kann meine Weiterbildung auf eine sehr hochwertige Weiterbildung anrechnen lassen, muss mich aber in Kürze dazu entscheiden, weil es bald schon los geht. Also quasi weitergeht (noch drei Weiterbildungstage, dann ist die aktuelle abgeschlossen). Was nun?? Wäre das der nächste richtige Schritt? Ich habe daneben noch ein paar andere Weiterbildungsideen. Es ist und bleibt alles zu viel.



Mittwoch, 10. April 2013
Orr, der (nicht mehr ganz so) neue Junge an der Tanke ist Zucker!! Ich mag ihn sooo sehr. Er stottert, wenn er gestresst ist, aber ich habe das Gefühl, das ist schon besser geworden im Laufe der Monate. Er ist mittlerweile eingearbeitet und kann nun auch mit Stressituationen umgehen. Und er macht den Job so freundlich. Erklärt lächelnd dreimal wierum man die ec-Karte reinstecken muss etc. Ich finde er ist wirklich ein Schatz. Er heißt Julian, seine Freunde nennen ihn Cäser. Wir lächeln uns immer einmal feste an wenn ich dort einkaufe Zigaretten und Bier hole. Vor ein paar Tagen sagte er noch irgendwas nettes beim rausgehen zu mir, aber ich verließ den kl Laden zusammen mit einem Freund von ihm und der Freund dachte, die netten Worte galten ihm - weiß man jetzt auch nicht genau wem die galten - aber ich schob schnell noch ein "Das war für mich bestimmt!" nach ;) Er ist ein ganz lieber Mensch. Ich schätze ihn auf Anfang zwanzig. Er mich wahrscheinlich auch.



Mittwoch, 10. April 2013
Das ist so wie Liebeskummer: durch Erfahrung weiß man, dass das jetzt gerade unendlich weh tut, es aber auch wieder besser wird.



Es ist und bleibt das gleiche Gefühl, über all die Jahre hinweg. Ein Schritt vor, drei Schritte zurück. Mehr geben müssen als andere und dennoch kommt bei mir viel weniger dabei rum. Ein sich abrackern, abmühen über die Grenzen hinweg, ohne Resultat, ohne etwas zu erreichen. Immer wieder dieses weiter die Zähne zusammenbeißen, weiter die Ohren steif halten, durchhalten, durchhalten, durchhalten. Ich kann nicht mehr.

Ich kann mich jetzt ja nicht hinstellen und sagen: die anderen haben es alle besser, den anderen fliegt alles zu, nur mir nicht! Ich kann auch nicht "die anderen" für mein Unglück verantwortlich machen. Die alten Chefinnen waren scheiße, jetzt habe ich schon wieder Pech und einen Chef der Eier in der Hose hat. Und dann noch dazu diese Familie!, da haben andere auch mehr Glück. Nee, letzten Endes bin ich ja wieder jeder selbst für mich verantwortlich. Und vielleicht muss ich einfach mal zugeben, dass ich zwar für alle möglichen Menschen schon immer ganz viel gegeben habe, aber mir selbst nicht. Ich hätte mehr lernen können, was anderes studieren können, ein Auslandssemester machen, andere wegstoßen------- scheiß Text. Erst mal Bierchen.