Wir sind am Schloss kaufen. Ich wuppe meinen ersten externen Auftrag. Ich liebe mich und ich liebe mein Leben.
Es ist soweit: alles ist gut. Ich könnte nonstop Einhörner gebären. War vor Jahren noch undenkbar, da hieß es doch so oft: ich weiß nicht wie ich den Tag überstehen und überleben soll. tbc
Jetzt mal was anderes als pms-geschreibe. Das hielt ich jetzt einfach so aus und letzten Monat hatte ich es sogar verpasst.
Musik. Ich stelle fest, es gibt Lieder, die verbrauchen sich nicht. Es sind wenige. Die meisten verbrauchen sich doch. Ich glaube es ist ähnlich wie mit Gerüchen. Riech das-und-das und du erinnerst dich an das-und-das. Ich hatte lange noch ein Kissen von meiner Oma. Ess roch nach dem Haus, dem Elternhaus meines Vaters. Irgendwann neulich habe ich es weggeschmissen. Der Geruch war schon verfolgen. Den Geruch werde ich niemals wieder riechen können. Dabei fällt mir ein: ich war heute bei meinen Eltern. Den Geruch meiner Mutter sauge ich auf; das ist was, was irgendwann bald nicht mehr gehen wird. So wie ich sie nicht mehr anrufen kann. Zuletzt bleibt ihr Geruch. Er wird verfliegen. Als letztes.
Zurück zum Thema. Der-und-der Song war in der-und-der-Zeit absolute oberklasse und jetzt kann ich ihn nicht mehr hören. Weil jetzt nicht mehr die Zeit von damals ist. Jetzt will ich ihn nicht mehr hören. Wenn im Radio was altes läuft, eine Erinnerung, höre ich manchmal kurz rein. Je nachdem wie lange die Phase her ist und was sie bedeutete.
Und dann gibt es eben diese Songs die nicht vergehen. Die einfach an sich so gut sind, von keiner Erinnerung gefärbt, sondern einfach gute Musik sind. Man hört sie seit Jahren, seit Jahrzehnten, kennt mittlerweile jeden Takt, jeden Ton, die Perfektion der Musik.
Es ist ein unglaubliches Geschenk, Musik wirklich hören zu können.
Heute ist es wieder soweit: der erste Abend im Jahr an dem man in tshirt nach Hause läuft. Immer wieder kommt ein neuer Sommer. Ich liebe das.
overloaded am 07. Mai 16
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