Montag, 19. September 2016
Ende vom Sommer kann ich nicht gut. Die Sommerröcke nun endgültig in der Wäsche, dann in den Schrank. Ich sitze mit Jacke auf dem Balkon. Dicke Socken an. Sommer der so fröhlich war, oder wie heißt es?
Und ich weiß, alles halb so wild dieses Jahr. Das Schloss steckt in den Renovierungen, Freude. Und die Arbeit fängt wieder an und ich war gut heute vor dem vollen Saal. Ich war einfach gut. Bei der ersten Veranstaltung nicht so, aber bei der zweiten dann, als auch die hohen Tiere da waren, da war ich Profi. Und das habe ich in dem Saftladen gelernt. Immer wieder: wie gut dass ich dort ausgehalten habe, kommt mir jetzt alles zu Gute.

Was anderes: es ist ok dass der Sommer zu Ende ist, ich sehe Vorteile.. So kann ich zb jetzt einfach auf dem Balkon sitzen und beim Weiterarbeiten und Schreiben Musik hören. Immer Sommer, wenn alle draußen sitzen, halte ich mich züruck. Weiß ich doch nicht ob die Nachbarn auch Makola oder sabali in Scheife hören wollen. jetzt geht das einfach wieder. Und das tut mir gerade gut



Freitag, 16. September 2016
Hochphase auf der Arbeit beginnt. Montag meine größte Veranstaltung im Jahr. Die Lieblingskollegin krank. Ich funktioniere perfekt. Ich verhalte mich perfektionistisch, nehmen manche Kollegen vielleicht wahr. Und ich weiß: solch große Veranstaltungen muss man minutiös durchplanen, damit sie einwandfrei und professionell laufen. Das habe ich im Saftladen gelernt. Und im neuen Job arbeitet fast niemand professionell. Ich habe alles in der Spur, nur kein neues Outfit. Kurz eine neue Hose heute gekauft. Gefühlt fehlt ein komplett neues Outfit. Ich ziehe morgen früh nochmal los in die Stadt.



Neu in Schleife: makola



Ich habe zum ersten mal in meinem Leben jemanden gefeuert. Genaugenommen habe ich das Gespräch begonnen, zwei drei Sätze gesagt und dann kam er selbst darauf, dass sein Vertrag vielleicht besser nicht verlängert werden soll. Hehe.
Mein Chef war überrascht als ich ihm davon erzählte. Sie?, ich dachte Sie sind immer so sozial!
Das war wichtig für mein standing. Und der Junge wird deswegen nicht verhungern.



Mittwoch, 24. August 2016
Irgendwas ist bei mir passiert in den letzten Monaten oder mittlerweile gar Jahren. Es geht mir gut. Ich fühle mich gut. Ich fühle mich gut mit mir.